referenzen und diplomen
  

Lebenslauf zum Drucken         


Jürgen Geiger wurde 1976 geboren. Bei Johannes Skudlik in Landsberg am Lech erhielt er eine fundierte musikalische Grundausbildung in den Fächern Klavier, Orgel und Dirigieren. Danach absolvierte er seine Musikstudien an der staatlichen Hochschule für Musik und Theater in München. In der Klasse von Prof. Michael Schäfer legte er das Konzertexamen im Fach Klavier ab und verfeinerte seine pianistischen Fähigkeiten in einem künstlerischen Aufbaustudium - u. a. Liedbegleitung bei Prof. Wolfram Rieger. Gleichfalls legte er jeweils das Konzertdiplom in den Fächern Orgel und Orgelimprovisation ab (Klasse: Wolfgang Hörlin). Er beschloss parallel dazu sein Kirchenmusikstudium mit dem A-Examen und erwarb zudem das Diplom im Fach Musikpädagogik. Darüber hinaus erhielt er in Meisterkursen - etwa von dem Pianisten Paul Badura-Skoda (Wien) oder den Organisten Wolfgang Seifen (Berlin) und Thierry Escaich (Paris) - wichtige Anregungen.

Jürgen Geiger wurde über viele Jahre hinweg - im Rahmen der musikalischen Begabtenförderung - durch die Yehudi Menuhin Organisation „live music now" unterstützt. Im Jahr 1996 verlieh ihm die Stadt Landsberg am Lech den Kulturförderpreis. Außerdem war er Preisträger bzw. Finalist bei internationalen Wettbewerben für Orgelimprovisation, u. a. Orgues sans frontiers (Saarbrücken), Fugato (Bad Homburg), Stift Schlägl (Austria), St. Albans (UK). Jürgen Geiger konzertiert heute als Organist, Pianist und Kammermusiker in ganz Europa auf internationalen Podien mit renommierten Musiker- und Dirigentenpersönlichkeiten. So war er beispielsweise 2007 bei der Uraufführung von Jean Guillous „La Revolte des Orgues" („Der Aufruhr der Orgeln") op.69 - einem Werk für acht um das Publikum herum angeordnete Portativorgeln, Schlagwerk, große Orgel und Dirigent - als Interpret verpflichtet.

Seine eigenen Kompositionen und hochvirtuosen Transkriptionen erhielten höchstes Lob von ausgewiesenen Fachleuten wie dem Münchener Komponisten Enjott Schneider, Jean Guillou (Paris) oder Petr Eben (Prag). Für „Europas Orgelfestival Via Claudia Augusta" komponierte er 2005 das fünfsätzige Divertimento „Via Claudia".

Eine Spezialität und konzertantes „Highlight" seines weit gefächerten Repertoires sind insbesondere die hypervirtuosen Klaviertranskriptionen der russischen Pianistenlegende Vladimir Horowitz, die er selbst nie notiert hatte, und die Jürgen Geiger anhand historischer Tonaufnahmen minutiös rekonstruiert hat.

Jürgen Geiger lebt heute in Weilheim (Obb.) und ist dort als Kirchenmusiker der Pfarreiengemeinschaft Weilheim tätig.